NEON Foodtribunal: Ei

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Ei.

„In der EU ist die Käfighaltung von Legehennen verboten. Grundsätzlich gilt trotzdem: Je mehr Freilauf die Hühner haben, desto besser. Das Problem, dass männliche Küken brutal getötet werden, weil sie keine Eier legen, bleibt auch bei Öko-Eiern meist bestehen. Mittlerweile gibt es Siegel, die das „Bruderhuhn-Prinzip“ auszeichnen. Das sieht vor, dass pro Legehenne ein männliches Huhn mit aufwächst. Für viele Gerichte braucht man aber gar kein Ei: Kuchen wird auch mit Couscous fluffig.“

Special „Essen ist MehrWert“

Was ist unser Essen heute noch wert? Und welche Mehrwerte schätzt und honoriert der Gast auf dem Teller? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das gemeinsame Special „Essen ist MehrWert“ von den Wirtschaftsfachzeitschriften gv-praxis und food-service sowie Transgourmet Deutschland. 

„Ein gutes Leben ist ohne gut zu essen nicht möglich“, ist der Hamburger Gastrosoph Harald Lemke überzeugt (Seite 14-16). Er fordert nicht weniger als eine Ernährungswende. Im Interview verrät er, warum wir Deutschen bei Lebensmitteln immer nur auf den Preis schielen und wie Gastronomen diesem Phänomen begegnen können. Doch wie werden wir zu verantwortungsvollen Genießern? Gastautorin und Fernsehköchin Sarah Wiener …mehr

Lehrstuhl und Exzellenzzentrum für Gastrosophie gefordert!

Unter der Überschrift „Warum die Uni Freiburg einen Lehrstuhl für Gastrosophie braucht“ — und unter Berufung auf unsere Arbeit — fordert der Kolumnist der Badischen Zeitung, Wulf Rüskamp, ein gastrosophisches Exzellenzzentrum an der dortigen Hochschule. Wir wären dabei! Lesen Sie selbst:     

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UNTERM STRICH

Warum die Uni Freiburg einen Lehrstuhl für Gastrosophie braucht.  Wissen und Essen, das gehört eigentlich zusammen.

Zentrum für Neurowissenschaft, für Erneuerbare Energien, für Biosystemanalyse: Entspringt all dem Lebensfreude? Kein Wunder, dass es mit der Exzellenz der Universität Freiburg nicht weit her ist. Die Kollegen in Salzburg zeigen, wie man es richtig macht. Dort gibt es …mehr

DER SPIEGEL: „Ich esse, also bin ich.“

Die Wochenzeitschrift DER SPIEGEL (28/2017) widmet sich dem Aufmacher ESSEN ODER NICHT ESSEN. Selbstverständlich hat Spiegel-Autor Hilmar Schmundt für die Titelgeschichte „Ich esse, also bin ich“ auch mit IFG Direktor Harald Lemke gesprochen und lässt seine große Leserschaft unter anderem wissen:

„In Büchern, Vorträgen und Seminaren plädiert er seit Jahren für die Wiederentdeckung der puren Lust am Essen. Und zwar nicht als Fressgier, sondern als Erkenntnisgewinn und soziale Praxis.“ 

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NEON Foodtribunal: Thunfisch

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Thunfisch.

„Kaum eine Fischart ist derart gefährdet. Wer den Thunfisch wirklich schützen will, sollte ihn nicht essen. Einzelne Projekte versuchen, Thunfisch zu züchten, weil der aber viel Raum und Bewegung braucht, funktioniert das nicht. Ein anderes Problem: der Beifang. In den riesigen Fangnetzen werden Delfine und unzählige andere Fische mitgetötet. Das MSC-Siegel bescheinigt zumindest gute Fangmethoden. Am schonendsten ist laut WWF die Kleinfischerei. Die Umweltorganisation unterstützt deshalb Projekte, die nur mit Handleinen fischen.“

NEON Foodtribunal: Huhn

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Huhn.

„In der EU ist die Käfighaltung von Legehennen verboten. Grundsätzlich gilt trotzdem: Je mehr Freilauf die Hühner haben, desto besser. Das Problem, dass männliche Küken brutal getötet werden, weil sie keine Eier legen, bleibt auch bei Öko-Eiern meist bestehen. Mittlerweile gibt es Siegel, die das „Bruderhuhn-Prinzip“ auszeichnen. Das sieht vor, dass pro Legehenne ein männliches Huhn mit aufwächst. Für viele Gerichte braucht man aber gar kein Ei: Kuchen wird auch mit Couscous fluffig.“

ARTE – TV

Im Gespräch bei ARTE: IFG Direktor Harald Lemke wird in der profilierten ARTE-Serie »Square« nach der Zukunft der Menschheit befragt: „Was wir morgen essen werden!“

ARTE Square (30 min): Ausstrahlung erstmals am 11.12.2016 um 13 Uhr. 

Interview – Zeitschrift für Komplementärmedizin

IFG Direktor Lemke wurde von der Zeitschrift für Komplementärmedizin, Heft 05/16, interviewt. Das Gespräch, bei dem es darum geht, dass es höchste Zeit ist, eine Ernährungsethik zu entwickeln, um die damit verbundenen Probleme in den Griff zu bekommen, können Sie hier nachlesen.