Aktuelle Info der Deutsche Gesellschaft für Ernährung

In der November Ausgabe 2017 der regelmäßig erscheinenden Fachinformationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erörtert Harald Lemke die Frage: „Warum ist unser Essen ethisch? – Von der Ernährungswissenschaft zur Gastrosophie“ ist selbstverständlich unsere Antwort darauf – in der Hoffnung, davon auch Sie zu überzeugen!

NEON Foodtribunal: Wild

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Wild.

„Bei der Jagd werden Tiere getötet. Punkt. Jäger argumentieren oft, dass sie mit ihrer Jagd eine wichtige Aufgabe erfüllen, weil sie den Bestand regulieren. Biologen wissen aber: Die Waldpopulation braucht die Jäger nicht, sie hält sich selbst im Gleichgewicht. Wer trotzdem etwas Wild, das dem Fleisch aus Tierhaltung vorzuziehen ist, essen möchte, sollte auf das Label des Deutschen Jagdbunds achten. Dann kommt das Fleisch aus der Region und nicht aus dem Gehege oder von irgendwo.“

„Wir brauchen kein biopolitisches Diätprogramm“ – Deutschlandfunk Kultur

Der Direktor des Internationalen Forums Gastrosophie erläutert im Philosophischen Wochenkommentar der Kultursendung „Sein und Streit“ des Deutschlandfunks, warum ein Kalorien-Kennzeichungsgesetz, wie in den USA nun beschlossen, nicht viel mehr ist als eine verantwortungslose Idee und nur wenig zu einer Ernährungswende-Politik beiträgt.

Ausstrahlung am 19.11.2017 ab 13.45 Uhr Sendezeit, und hier der Postcast der Sendung: „Wir brauchen kein biopolitisches Diätprogramm – der philosophische Wochenkommentar von Harald Lemke„.

Special „Essen ist MehrWert“

Was ist unser Essen heute noch wert? Und welche Mehrwerte schätzt und honoriert der Gast auf dem Teller? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das gemeinsame Special „Essen ist MehrWert“ von den Wirtschaftsfachzeitschriften gv-praxis und food-service sowie Transgourmet Deutschland. 

„Ein gutes Leben ist ohne gut zu essen nicht möglich“, ist der Hamburger Gastrosoph Harald Lemke überzeugt (Seite 14-16). Er fordert nicht weniger als eine Ernährungswende. Im Interview verrät er, warum wir Deutschen bei Lebensmitteln immer nur auf den Preis schielen und wie Gastronomen diesem Phänomen begegnen können. Doch wie werden wir zu verantwortungsvollen Genießern? Gastautorin und Fernsehköchin Sarah Wiener …mehr

Lehrstuhl und Exzellenzzentrum für Gastrosophie gefordert!

Unter der Überschrift „Warum die Uni Freiburg einen Lehrstuhl für Gastrosophie braucht“ — und unter Berufung auf unsere Arbeit — fordert der Kolumnist der Badischen Zeitung, Wulf Rüskamp, ein gastrosophisches Exzellenzzentrum an der dortigen Hochschule. Wir wären dabei! Lesen Sie selbst:     

______________________________________

UNTERM STRICH

Warum die Uni Freiburg einen Lehrstuhl für Gastrosophie braucht.  Wissen und Essen, das gehört eigentlich zusammen.

Zentrum für Neurowissenschaft, für Erneuerbare Energien, für Biosystemanalyse: Entspringt all dem Lebensfreude? Kein Wunder, dass es mit der Exzellenz der Universität Freiburg nicht weit her ist. Die Kollegen in Salzburg zeigen, wie man es richtig macht. Dort gibt es …mehr

NEON Foodtribunal: Matcha

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Matcha Tee.

„Gegen Matcha ist ethisch nichts einzuwenden. Im Gegenteil, seine Zubereitung fördert sogar den bewussteren Umgang mit Nahrungsmitteln. Denn das japanische Getränk wird traditionell zeremoniell zubereitet. Das ist nicht nur eine Kunst für sich – sondern auch eine Geduldsprobe. Schließlich braucht es viel Zeit, das Wasser richtig aufzugießen und den Tee mit einem Bambusbesen aufzuschäumen.“