Special „Essen ist MehrWert“

Was ist unser Essen heute noch wert? Und welche Mehrwerte schätzt und honoriert der Gast auf dem Teller? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das gemeinsame Special „Essen ist MehrWert“ von den Wirtschaftsfachzeitschriften gv-praxis und food-service sowie Transgourmet Deutschland. 

„Ein gutes Leben ist ohne gut zu essen nicht möglich“, ist der Hamburger Gastrosoph Harald Lemke überzeugt (Seite 14-16). Er fordert nicht weniger als eine Ernährungswende. Im Interview verrät er, warum wir Deutschen bei Lebensmitteln immer nur auf den Preis schielen und wie Gastronomen diesem Phänomen begegnen können. Doch wie werden wir zu verantwortungsvollen Genießern? Gastautorin und Fernsehköchin Sarah Wiener …mehr

Lehrstuhl und Exzellenzzentrum für Gastrosophie gefordert!

Unter der Überschrift „Warum die Uni Freiburg einen Lehrstuhl für Gastrosophie braucht“ — und unter Berufung auf unsere Arbeit — fordert der Kolumnist der Badischen Zeitung, Wulf Rüskamp, ein gastrosophisches Exzellenzzentrum an der dortigen Hochschule. Wir wären dabei! Lesen Sie selbst:     

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UNTERM STRICH

Warum die Uni Freiburg einen Lehrstuhl für Gastrosophie braucht.  Wissen und Essen, das gehört eigentlich zusammen.

Zentrum für Neurowissenschaft, für Erneuerbare Energien, für Biosystemanalyse: Entspringt all dem Lebensfreude? Kein Wunder, dass es mit der Exzellenz der Universität Freiburg nicht weit her ist. Die Kollegen in Salzburg zeigen, wie man es richtig macht. Dort gibt es …mehr

NEON Foodtribunal: Matcha

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Matcha Tee.

„Gegen Matcha ist ethisch nichts einzuwenden. Im Gegenteil, seine Zubereitung fördert sogar den bewussteren Umgang mit Nahrungsmitteln. Denn das japanische Getränk wird traditionell zeremoniell zubereitet. Das ist nicht nur eine Kunst für sich – sondern auch eine Geduldsprobe. Schließlich braucht es viel Zeit, das Wasser richtig aufzugießen und den Tee mit einem Bambusbesen aufzuschäumen.“

Humboldt Stiftung entdeckt das Essen

Die aktuelle Ausgabe des Magazins der international renommierten Alexander von Humboldt Stiftung widmet sich dem Essen als einem zentralen Thema der Wissenschaft und Forschung. Für den Leitartikel wurde auch IFG-Direktor Harald Lemke befragt.

Dies nährt unsere Hoffnung, dass allmählich die gesellschaftliche Relevanz und damit auch die forschungspolitische Notwendigkeit erkannt wird, die Gastrowissenschaft in den Kanon der etablierten Disziplinen und Forschungsgebiete zu integrieren. Gleichzeitig zeigt die Darstellung des lesenswerten Artikels auch, wo noch programmatischer Entwicklungsbedarf ist: Nämlich darin, den  ernährungswissenschaftlichen Diskurs nicht länger auf den naturwissenschaftlich-medizinischen Fokus (etwa der Diabetes-Forschung, wie im Artikel) zu beschränken, um konsequent die globale …mehr

NEON Foodtribunal: Ei

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Ei.

„In der EU ist die Käfighaltung von Legehennen verboten. Grundsätzlich gilt trotzdem: Je mehr Freilauf die Hühner haben, desto besser. Das Problem, dass männliche Küken brutal getötet werden, weil sie keine Eier legen, bleibt auch bei Öko-Eiern meist bestehen. Mittlerweile gibt es Siegel, die das „Bruderhuhn-Prinzip“ auszeichnen. Das sieht vor, dass pro Legehenne ein männliches Huhn mit aufwächst. Für viele Gerichte braucht man aber gar kein Ei: Kuchen wird auch mit Couscous fluffig.“

DER SPIEGEL: „Ich esse, also bin ich.“

Die Wochenzeitschrift DER SPIEGEL (28/2017) widmet sich dem Aufmacher ESSEN ODER NICHT ESSEN. Selbstverständlich hat Spiegel-Autor Hilmar Schmundt für die Titelgeschichte „Ich esse, also bin ich“ auch mit IFG Direktor Harald Lemke gesprochen und lässt seine große Leserschaft unter anderem wissen:

„In Büchern, Vorträgen und Seminaren plädiert er seit Jahren für die Wiederentdeckung der puren Lust am Essen. Und zwar nicht als Fressgier, sondern als Erkenntnisgewinn und soziale Praxis.“ 

Den ganzen Artikel lesen? HIER.

NEON Foodtribunal: Thunfisch

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Thunfisch.

„Kaum eine Fischart ist derart gefährdet. Wer den Thunfisch wirklich schützen will, sollte ihn nicht essen. Einzelne Projekte versuchen, Thunfisch zu züchten, weil der aber viel Raum und Bewegung braucht, funktioniert das nicht. Ein anderes Problem: der Beifang. In den riesigen Fangnetzen werden Delfine und unzählige andere Fische mitgetötet. Das MSC-Siegel bescheinigt zumindest gute Fangmethoden. Am schonendsten ist laut WWF die Kleinfischerei. Die Umweltorganisation unterstützt deshalb Projekte, die nur mit Handleinen fischen.“

NEON Foodtribunal: Huhn

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Huhn.

„In der EU ist die Käfighaltung von Legehennen verboten. Grundsätzlich gilt trotzdem: Je mehr Freilauf die Hühner haben, desto besser. Das Problem, dass männliche Küken brutal getötet werden, weil sie keine Eier legen, bleibt auch bei Öko-Eiern meist bestehen. Mittlerweile gibt es Siegel, die das „Bruderhuhn-Prinzip“ auszeichnen. Das sieht vor, dass pro Legehenne ein männliches Huhn mit aufwächst. Für viele Gerichte braucht man aber gar kein Ei: Kuchen wird auch mit Couscous fluffig.“