Humboldt Stiftung entdeckt das Essen

Die aktuelle Ausgabe des Magazins der international renommierten Alexander von Humboldt Stiftung widmet sich dem Essen als einem zentralen Thema der Wissenschaft und Forschung. Für den Leitartikel wurde auch IFG-Direktor Harald Lemke befragt.

Dies nährt unsere Hoffnung, dass allmählich die gesellschaftliche Relevanz und damit auch die forschungspolitische Notwendigkeit erkannt wird, die Gastrowissenschaft in den Kanon der etablierten Disziplinen und Forschungsgebiete zu integrieren. Gleichzeitig zeigt die Darstellung des lesenswerten Artikels auch, wo noch programmatischer Entwicklungsbedarf ist: Nämlich darin, den  ernährungswissenschaftlichen Diskurs nicht länger auf den naturwissenschaftlich-medizinischen Fokus (etwa der Diabetes-Forschung, wie im Artikel) zu beschränken, um konsequent die globale …mehr

NEON Foodtribunal: Ei

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Ei.

„In der EU ist die Käfighaltung von Legehennen verboten. Grundsätzlich gilt trotzdem: Je mehr Freilauf die Hühner haben, desto besser. Das Problem, dass männliche Küken brutal getötet werden, weil sie keine Eier legen, bleibt auch bei Öko-Eiern meist bestehen. Mittlerweile gibt es Siegel, die das „Bruderhuhn-Prinzip“ auszeichnen. Das sieht vor, dass pro Legehenne ein männliches Huhn mit aufwächst. Für viele Gerichte braucht man aber gar kein Ei: Kuchen wird auch mit Couscous fluffig.“

DER SPIEGEL: „Ich esse, also bin ich.“

Die Wochenzeitschrift DER SPIEGEL (28/2017) widmet sich dem Aufmacher ESSEN ODER NICHT ESSEN. Selbstverständlich hat Spiegel-Autor Hilmar Schmundt für die Titelgeschichte „Ich esse, also bin ich“ auch mit IFG Direktor Harald Lemke gesprochen und lässt seine große Leserschaft unter anderem wissen:

„In Büchern, Vorträgen und Seminaren plädiert er seit Jahren für die Wiederentdeckung der puren Lust am Essen. Und zwar nicht als Fressgier, sondern als Erkenntnisgewinn und soziale Praxis.“ 

Den ganzen Artikel lesen? HIER.

NEON Foodtribunal: Thunfisch

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Thunfisch.

„Kaum eine Fischart ist derart gefährdet. Wer den Thunfisch wirklich schützen will, sollte ihn nicht essen. Einzelne Projekte versuchen, Thunfisch zu züchten, weil der aber viel Raum und Bewegung braucht, funktioniert das nicht. Ein anderes Problem: der Beifang. In den riesigen Fangnetzen werden Delfine und unzählige andere Fische mitgetötet. Das MSC-Siegel bescheinigt zumindest gute Fangmethoden. Am schonendsten ist laut WWF die Kleinfischerei. Die Umweltorganisation unterstützt deshalb Projekte, die nur mit Handleinen fischen.“

NEON Foodtribunal: Huhn

ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN. In der Zeitschrift NEON nimmt IFG-Direktor Harald Lemke jeden Monat unter der Rubrik „Das Foodtribunal“ die ethische Beurteilung eines Lebensmittels vor. Diesmal: Huhn.

„In der EU ist die Käfighaltung von Legehennen verboten. Grundsätzlich gilt trotzdem: Je mehr Freilauf die Hühner haben, desto besser. Das Problem, dass männliche Küken brutal getötet werden, weil sie keine Eier legen, bleibt auch bei Öko-Eiern meist bestehen. Mittlerweile gibt es Siegel, die das „Bruderhuhn-Prinzip“ auszeichnen. Das sieht vor, dass pro Legehenne ein männliches Huhn mit aufwächst. Für viele Gerichte braucht man aber gar kein Ei: Kuchen wird auch mit Couscous fluffig.“

ARTE – TV

Im Gespräch bei ARTE: IFG Direktor Harald Lemke wird in der profilierten ARTE-Serie »Square« nach der Zukunft der Menschheit befragt: „Was wir morgen essen werden!“

ARTE Square (30 min): Ausstrahlung erstmals am 11.12.2016 um 13 Uhr. 

Interview – Zeitschrift für Komplementärmedizin

IFG Direktor Lemke wurde von der Zeitschrift für Komplementärmedizin, Heft 05/16, interviewt. Das Gespräch, bei dem es darum geht, dass es höchste Zeit ist, eine Ernährungsethik zu entwickeln, um die damit verbundenen Probleme in den Griff zu bekommen, können Sie hier nachlesen.

Brotbacken HBLW Saalfelden

Professor Thomas Mohrs vom IFG hielt Festvortrag „Unser tägliches Brot gib uns heute“. Fast ein ganzes Schuljahr lang waren die 17 Schülerinnen der beiden Seminare „Schüler machen Zeitung“ und „Gastrosophie“ mit ihren Seminarleitern intensiv mit der Thematik „Brot“ beschäftigt. Nun wurde  ihr fertiges (Hand-) Werk feierlich präsentiert.

Am 5. Juli 2016 fand im Beisein zahlreicher Ehrengäste, beteiligter Mitwirkender sowie Sponsoren die Präsentation des besagten Werkes „Brotbacken an der HBLW Saalfelden“ statt. Ausgangspunkt war die Errichtung eines Brotbackofens vor der Schule, dessen Bau dankenswerterweise von der HTL unter der Federführung von Architekt Peter Laimgruber und seinen Schülern umgesetzt wurde.

Artikel Forschung & Lehre

Wir weisen gerne auf den Artikel „Gute Mahlzeiten in guter Gesellschaft“ hin, den Harald Lemke für die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ verfasst hat. Der Text ist in der Ausgabe Juli 2016, 574-575 erschienen. Zu lesen ist er hier.